Renegade im Test: IBAN-Konto, Visa-Karte und Krypto-Wallet - 2026

Renegade im Test: IBAN-Konto, Visa-Karte und Krypto-Wallet - 2026
Inhalt

Renegade ist ein Krypto Startup, das die Vorteile eines vIBAN-Kontos, einer Visa-Karte und einer Krypto-Wallet in einer benutzerfreundlichen App miteinander verbinden möchte.

Das Ziel von Renegade ist: Finanz- und Kryptowährungsdienstleistungen in einer Umgebung zu vereinen.

In diesem Artikel berichte ich über meine persönlichen Erfahrungen mit Renegade. Ich stehe in keiner Verbindung zu Renegade und alle Angaben sind ohne Gewähr mit Stand vom 22.08.2026. Konditionen und Inhalte können sich zwischenzeitlich geändert haben.

Renegade bietet keine eigenen Finanzdienstleistungen an, insbesondere keine, die eine Lizenzierung erfordern. Alle diese Dienste werden von Drittanbietern bereitgestellt.

Wichtiger Hinweis: keine Anlageberatung, alle Angaben ohne Gewähr.

Dieser Artikel gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen und meine private Meinung wieder. Er ist keine Anlageberatung, keine Anlagevermittlung, keine Kaufempfehlung und auch keine Rechts- oder Steuerberatung – weder für noch gegen Renegade, den RNG Token oder ein anderes hier genanntes Produkt. Ich stehe in keiner Verbindung zu Renegade.

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Ich kann keine Gewähr für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen auf dieser Seite übernehmen. Konditionen, Gebühren, Termine und Funktionen können sich jederzeit ändern – maßgeblich sind allein die aktuellen Produkt- und Preisinformationen auf der Website von Renegade.

Kryptowährungen und Token von Startups sind hochriskant. Kurse können stark schwanken, Funktionen können ausfallen, und im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Triff deine Entscheidungen immer selbst, informiere dich aus mehreren Quellen und investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst. Bei steuerlichen Fragen wende dich an einen Steuerberater.

Stand 22. August 2026 – das hat sich zuletzt geändert:

  • AMA vom 21.08.2026: Der CEO hat sich erstmals seit März 2026 wieder ausführlich geäußert. Künftig soll zusätzlich alle zwei Wochen ein Fortschritts-Newsletter erscheinen. Die Zusammenfassung findest du weiter unten in diesem Artikel.
  • Neues Ziel: Jahresende. Alle angekündigten Funktionen sollen bis Ende 2026 stabil und produktionsbereit sein. Ein Datum für Konto und Karte wurde auch in der AMA nicht genannt.
  • Die Beta soll in vier Stufen starten: erst Onboarding, KYC und Kontoeröffnung, dann Fiat-Transaktionen, dann Krypto On- und Off-Ramp, zuletzt die Karten.
  • Die Wallet-Migration ist nach Angaben des Teams abgeschlossen: Der Wechsel von Web3Auth zu Turnkey ist durch, der Zugriff per Passkey läuft direkt in der App.
  • Staking, Rewards und Swap sind laut Renegade technisch fertig und müssen nur noch ins Frontend integriert werden. In der App sichtbar sind sie noch nicht.
  • Zum RNG-Listing gibt es derzeit keine Verhandlungen mit großen Börsen. Geprüft wird zuerst ein Listing auf einer dezentralen Börse (DEX).
  • Es gibt weiterhin kein IBAN-Konto und keine Debitkarte. Partner bleibt Monavate, das Stablecoin-Staking bleibt ausgesetzt.

Zu den Quellen: Viele der folgenden Angaben stammen aus der offiziellen deutschsprachigen Telegram-Gruppe Renegade DE, in der das Renegade-Team Ankündigungen veröffentlicht und Fragen beantwortet. Ich habe die Beiträge der letzten sechs Monate ausgewertet und unterscheide im Text zwischen Aussagen des Renegade-Teams und Beobachtungen einzelner Nutzer. Namen einzelner Gruppenmitglieder nenne ich nicht. Eine Gruppe ist kein offizieller Pressekanal – maßgeblich bleiben die Angaben auf der Renegade-Website.

Renegade App

Die jeweils aktuelle Version der Renegade App kannst du im Apple App Store und für Android bei Google Play herunterladen.

Alternativ kann eine Web-App genutzt werden.

Ein Teil der Updates wird nicht über die Stores, sondern als Live-Update direkt in der App ausgerollt. Die App aktualisiert sich dabei beim Neustart selbst, die Versionsnummer im Store kann deshalb älter aussehen als die tatsächlich installierte. Seit einer Ankündigung vom 22.07.2026 soll es zusätzlich einmal im Monat ein größeres Store-Update geben, kleinere Korrekturen weiterhin jederzeit als Live-Update.

App-Update vom 04.08.2026

Am 04.08.2026 hat Renegade über die Telegram-Gruppe Renegade DE ein neues App-Update veröffentlicht. Die wichtigsten Neuerungen:

  • Benutzernamen ändern: Der Benutzername lässt sich jetzt direkt im Profil ändern. Die Änderung muss per Passcode bestätigt werden und durchläuft Verfügbarkeits- sowie Sicherheitsprüfungen. Möglich ist das alle 90 Tage; Profil, Renegade-Link und QR-Code werden automatisch aktualisiert.
  • Exchange wieder verfügbar: Die Tausch-Funktion in der App war zwischenzeitlich nicht nutzbar und steht laut Renegade jetzt wieder zur Verfügung. Beim Öffnen können Token-Guthaben und verfügbare Assets einige Sekunden zum Laden benötigen.
  • Übersichtlichere Transaktionsdetails: Karten- und Wallet-Transaktionen zeigen Beträge klarer an; zusätzlich wurden die Blockchain-Explorer-Links und die Anzeige von Händlerstandorten verbessert.
  • Neues App-Erlebnis: Eine neue Renegade-Startanimation sowie flüssigere Navigation und Dialogübergänge.

Dazu kommt eine Reihe von Fehlerbehebungen: ein zuverlässigerer Google- und Apple-Login bei verknüpften Konten, zuverlässiger gespeicherte biometrische Einstellungen, weniger Flackern auf Home, Benefits und Priority Pass sowie Verbesserungen bei WalletConnect, der OTP-Eingabe, der Seitenausrichtung und der allgemeinen Stabilität. Auf Android bleiben Profilbild- und Benutzernamen-Dialoge jetzt korrekt sichtbar, und die App verlangt auf der Startseite einen zweiten Druck auf „Zurück”, bevor sie sich schließt.

Das Renegade vIBAN Konto

Das Renegade vIBAN Konto war ein in EURO geführtes Bankkonto. Aktuell gibt es jedoch keine Konten, da die Partnerschaft mit Striga zum 30.12.2025 beendet wurde.

Derzeit arbeitet Renegade an der Implementierung eines neuen Partners. Wann über den neuen Partner wieder ein Konto eröffnet werden kann, steht nicht fest.

Monavate als neuer Partner

Der neue Partner heißt Monavate. Das war lange nur ein Gerücht, ist aber inzwischen bestätigt: In der Telegram-Gruppe Renegade DE hat das Community-Management den Namen am 01.05.2026 auf direkte Nachfrage genannt und am 19.07.2026 noch einmal bekräftigt.

Wichtig für das Verständnis: Monavate deckt nur einen Teil ab. Nach Angaben des Renegade-Teams vom 29.06.2026 übernimmt Monavate die regulierte Payment-, Karten- und E-Geld-Seite – also Karten, Konten, Zahlungsabwicklung, KYC- und AML-Prozesse sowie die Anbindung an die Kartennetzwerke. Ausdrücklich nicht dabei: der Krypto-Teil. Dafür soll ein zweiter Partner mit MiCA-Regulierung und CASP-Lizenz zuständig sein, dessen Name bislang nicht genannt wurde.

Renegade übernimmt bei diesem Wechsel deutlich mehr selbst als früher: ein eigenes Kartenprogramm mit eigener BIN-Range, den Krypto-Part, das KYC und Teile der Infrastruktur. Genau das ist nach Darstellung des Teams auch der Grund, warum die Umstellung so lange dauert – bei den Vorgängern Intergiro und Striga durfte Renegade nur deren Schnittstellen ansprechen, beim neuen Partner muss vieles komplett neu gebaut werden.

In der AMA vom 21.08.2026 hat der CEO die Zusammenarbeit noch einmal bestätigt und präzisiert: Über die Bank- beziehungsweise EMI-Lizenz des Partners könne Renegade große Teile der Infrastruktur selbst betreiben – genannt wurden das Ledger, das Transaktions-Screening und das Onboarding.

Zwei weitere Punkte, die in der Gruppe mehrfach bestätigt wurden:

  • Der Start erfolgt nicht in Etappen. Der neue Partner lasse keinen schrittweisen Rollout zu – Bankkonto, Krypto-Wallet und Karten müssen gemeinsam live gehen. Das erklärt, warum es keine Teil-Freischaltung gibt. Nachtrag vom 21.08.2026: In der AMA hat Renegade dagegen einen stufenweisen Beta-Rollout beschrieben, bei dem Konto, Fiat-Zahlungen, Krypto-Ramp und Karten nacheinander freigeschaltet werden. Beide Aussagen widersprechen sich, eine Erklärung dazu gab es nicht.
  • Beim neuen Partner ist ein erneutes KYC nötig. Geografisch soll der EWR abgedeckt werden, mit dem neuen Partner zusätzlich Großbritannien. Für die Schweiz wird an einer eigenen Lösung gearbeitet, sie kommt später.

Die Terminlage: von Q1 über Q2 zu „keine Timelines mehr”

Wer den Artikel als Entscheidungsgrundlage liest, sollte die Chronik der angekündigten Termine kennen. Alle folgenden Angaben stammen aus der Telegram-Gruppe Renegade DE:

ZeitpunktAussage des Renegade-Teams
04.02.2026Q1 2026 sei „nach wie vor realistisch”
10.03.2026Ziel: Partner bis Ende Q1 implementiert
24.03.2026Beta-Tests sollen „nächsten Monat” starten
25.04.2026Zusammenfassung eines CEO-Interviews: Man sei zuversichtlich, dass das Kernprodukt inklusive der virtuellen Karten noch im zweiten Quartal in Produktion geht
Mai/Juni 2026durchgehend „Ende Q2”
30.06.2026Q2 endet – ohne Start und ohne Mitteilung dazu
seit April 2026„Wir geben keine Timelines mehr”, Zeitpläne werden nur noch genannt, wenn man sich zu 100 % sicher ist
21.08.2026AMA: Ziel ist, alle Funktionen bis Jahresende stabil und produktionsbereit zu haben; ein Datum für Konto und Karte wurde nicht genannt

Eine öffentliche Roadmap gibt es nicht; die alte Roadmap aus 2023 wurde vom Team im Juni 2026 ausdrücklich als veraltet bezeichnet.

Schließung der Striga-Konten

Am 23.10.2025 hat Renegade die Nutzer via E-Mail informiert, dass die Striga-Konten und die dazugehörigen Karten ab dem 30.12.2025 geschlossen werden. Grund ist ein Wechsel zu einem anderen Provider. Hier die Mitteilung von Renegade:

Liebe Renegades,

im Rahmen eurer Nutzung der Renegade App habt ihr in der Vergangenheit ein virtuelles Asset-Konto bei Striga eröffnet – inklusive einer virtuellen IBAN und gegebenenfalls verbundener Zahlungskarten.

Bitte beachtet: 👉 Alle Striga-Konten sowie die dazugehörigen Karten werden nach dem 30. Dezember 2025 geschlossen.

💡 Wichtiger Hinweis: Eure Vermögenswerte sind sicher und von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Wir bitten euch, etwaige verbleibende Guthaben bis spätestens 30. Dezember 2025 auf ein anderes Konto (wichtig mit eurem Namen als Kontoinhaber ) zu übertragen.
Bis zu diesem Datum könnt ihr euer Striga-Konto und eure Karten weiterhin wie gewohnt nutzen.

Solltet ihr Fragen haben oder Unterstützung benötigen, steht euch unser Renegade Support-Team selbstverständlich gerne zur Verfügung.

💳 Eure Karten bleiben bis einschließlich 30. Dezember 2025 voll funktionsfähig.

Wir danken euch für euer Verständnis und eure Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Euer Renegade Team


Am 24.10.2025 hat Renegade per E-Mail Newsletter weitere Informationen mitgeteilt (in englischer Sprache, hier die deutsche Übersetzung):

Unser neuer Partner ersetzt Striga, um die Zukunft der Zahlungen voranzutreiben

Wir möchten uns einen Moment Zeit nehmen, um die jüngste Kündigung von Accounts von Striga zu klären. Wir möchten Ihnen versichern, dass Renegade nicht geschlossen wird, ganz im Gegenteil.

Wir treten in eine neue Phase des Wachstums und der Unabhängigkeit ein. Diese Änderung bedeutet einfach, dass wir unsere Partner wechseln, um unsere Infrastruktur zu stärken und Ihr Gesamterlebnis zu verbessern. Die Schließung der Striga-Konten ist Teil dieses Übergangs zu unserem neuen Partner.

Wir bewegen uns über Abhängigkeiten hinaus.

Diese neue Zusammenarbeit ist ein grundlegender Schritt in Richtung voller Souveränität über unsere Plattform. Wir bauen strategisch unsere eigene Infrastruktur auf, was bedeutet, dass die Beziehung, die Sie jetzt zu uns aufbauen, von Ihrem KYC bis zu Ihrer Karte, dauerhaft und sicher im Renegade Ökosystem ist.

Eine neue Ära der Zahlungen kommt an Renegade.

Sehr bald werden unsere Benutzer eine leistungsfähigere, sicherere und grenzenlosere Zahlungsinfrastruktur genießen:

  • Vollständige IBAN-Konten für den EWR und das Vereinigte Königreich verfügbar.

  • Physische und virtuelle Karten für den EWR, Großbritannien und die Schweiz.

  • Globale, währungsübergreifende Zahlungen mit der Möglichkeit, Krypto-Assets bei traditionellen Händlern zu nutzen.

  • Direkter und reibungsloser Zugriff auf Kartendetails, keine In-App-Browser oder zusätzliche Schritte.

  • Verbesserte Sicherheit und Compliance durch fortschrittliche Betrugsprävention.

  • Modulare und skalierbare Infrastruktur, die sich neben unserer Community weiterentwickeln soll.

Vielen Dank für Ihr anhaltendes Vertrauen und Ihre Unterstützung. Renegade entwickelt sich weiter, und dieser Übergang ist ein wichtiger Schritt in Richtung unserer Vision eines völlig unabhängigen, sicheren und globalen Finanzökosystems.
Wir werden uns bald mit weiteren Informationen und den nächsten Schritten in Verbindung setzen.

Das Konto soll dann direkt mit der in der Renegade App integrierten custodial Krypto Wallet verbunden werden. Darüber konnten zuletzt Kryptowährungen wie Bitcoin BTC, Ethereum ETH, BNB, USDT, POL usw. direkt über das Konto in EURO gekauft und verkauft werden. Die Tausch-Gebühr / Swap-Fee betrug dabei 1,6% (ohne Gewähr):

Renegade App: Krypto-Wallet zum Kaufen und Verkaufen von Kryptowährungen

Ich habe dies einmal getestet, mehr dazu in meinem YouTube Video:

Klicken zum Laden – erst dann wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.

Ich selbst hatte das vorherige Konto, das über den Anbieter Intergiro Intl AB lief, bereits seit Mai 2023 bis Ende Oktober 2024 im Prinzip ohne signifikante Probleme genutzt. Bestehende intergiro Konten wurden zum 21.03.2025 gekündigt. Nach Angaben des Renegade-Teams in der Telegram-Gruppe ist Intergiro inzwischen insolvent – diese Angabe erfolgte dort ausdrücklich ohne Gewähr.

Kontoauszüge für die Steuererklärung anfordern

Ein praktischer Punkt, der in der Gruppe für viel Nachfrage gesorgt hat: Striga firmiert inzwischen als Lightspark Payments Europe AS, nachdem das Unternehmen von Lightspark übernommen wurde. Dadurch haben sich Unternehmensstruktur und Datenschutzanforderungen geändert.

Renegade kann Kontoauszüge deshalb nicht mehr im Namen der Nutzer anfordern. Wer noch einen Auszug aus der Striga-Zeit braucht – etwa für die Steuererklärung –, muss sich laut einer Mitteilung vom 28.01.2026 direkt an support@striga.com wenden und dort am besten die bei Renegade hinterlegte E-Mail-Adresse und die IBAN angeben. Die Bearbeitung hat lange gedauert, ab Ende März 2026 wurden in der Gruppe die ersten erhaltenen Auszüge gemeldet.

Ergänzend: Striga-Konten ohne Guthaben wurden gekündigt. Rückerstattungen, die noch auf alte Intergiro- oder Striga-Karten laufen, müssen weiterhin einzeln über den Renegade-Support (support@myrenegade.net) geklärt werden – dieser Punkt war auch im Juli 2026 noch nicht automatisiert.

Die Renegade Visa Karte

Die Renegade Visa Karte soll direkt mit dem vIBAN Konto oder der Krypto Wallet verbunden werden. Eine Beantragung der Karten ist aktuell nicht möglich, solange Renegade den neuen Partner noch nicht implementiert hat.

Wichtig für die Erwartungshaltung: Nach Angaben des Renegade-Teams kommen zuerst die virtuellen Karten. Physische Karten folgen später, ein Datum dafür gibt es nicht. Begründet wurde das damit, dass viele Nutzer ohnehin über Google Pay, Apple Pay oder Curve bezahlen – in der Gruppe wurde dieser Einschätzung allerdings mehrfach widersprochen.

Wer bereits eine physische Intergiro-Karte hatte, soll eine kostenlose Ersatzkarte bekommen, sobald wieder physische Karten angeboten werden.

Nach der Aktivierung konnte die Karte für alltägliche Einkäufe, Online-Shopping und Reisen weltweit genutzt werden. Die Renegade Debitkarte konnte bei Google Pay als Zahlungsmittel hinterlegt werden, womit das kontaktlose Bezahlen mit deinem Smartphone und der Renegade VISA Karte möglich war.

Ich selbst hatte die Renegade Karte, die noch über den Anbieter intergiro lief, von Oktober 2023 bis Ende Oktober 2024 ohne Probleme genutzt. Dabei handelte es sich um eine VISA® Debitkarte, keine Kreditkarte, d.h die Zahlungen wurden direkt von dem vIBAN Konto abgebucht, so dass eine ausreichende Deckung auf dem Konto Voraussetzung war.

Auf diese Unterscheidung legt Renegade großen Wert: Kreditkarten hat Renegade nie angeboten, sondern immer Debitkarten – und entsprechend gibt es auch kein Cashback, sondern Rewards in Form des RNG Token. Beides wurde in der Telegram-Gruppe mit rechtlichen Gründen erklärt.

Founder ist ein Status, keine gekaufte Karte

Ein Punkt, der in der Community regelmäßig für Streit sorgt und deshalb hier klargestellt sei: Wer im Presale investiert hat, hat Token gekauft – der Founder-Status und die zugehörige Karte kamen als Zugabe obendrauf. Das Produkt selbst, also Konto und App, ist kostenlos.

Daraus folgt auch: Renegade kauft weder Karten noch den Status zurück. Wer aussteigen möchte, kann sich beim Support auf eine Interessentenliste setzen lassen; andere NFTs lassen sich über OpenSea handeln. Und laut einer Aussage des Teams vom 27.05.2026 muss das NFT später gestakt werden, um Renegade weiter nutzen zu können.

Renegade VISA Karte Krypto

Renegade VISA Karte Multi

Benefits / Vorteile Renegade VISA Karte

Je nach Kartenstufe hat die Renegade Karte verschiedene Benefits.

Priority Pass - Zugang zu Flughafenlounges

Inhaber der Black, Carbon oder Founder Karte können den Priority Pass aktivieren. Der Priority Pass ermöglicht den Zugang zu einem weitreichenden Netzwerk von über 1.300 Flughafen-Lounges weltweit.

Mit dem Priority Pass kann man Lounges an Flughäfen nutzen, ganz ohne eine Vielflieger- oder Statusmitgliedschaft bei einer Fluggesellschaft zu besitzen. Neben bequemen Sitzgelegenheiten gibt es oft Snacks, Getränke, kostenfreies WLAN und weitere Annehmlichkeiten wie Zeitungen oder Duschen.

Der Lounge Eintritt (ab 30.-€) wird in RNG Token erstattet (Black Card 1 Person (Karteninhaber) - Carbon Card und Founder 1 Person (Karteninhaber) plus eine Begleitperson).

Zum Ablauf hat das Renegade-Team in der Telegram-Gruppe mehrfach dieselbe Beschreibung gegeben, die einige wichtige Details ergänzt:

  • Der Eintritt kostet 30 € pro Person. Erstattet werden je nach Kartenstatus bis zu zwei Personen in RNG zum Listingpreis. Wer mehr Gäste bucht, bekommt für diese nichts erstattet.
  • Die Erstattung gibt es nur, wenn die Renegade-Karte als Zahlungsmittel hinterlegt ist. Da es derzeit keine Debitkarte gibt, funktioniert das aktuell ausschließlich über die Web3-Karte.
  • Der Einlass erfolgt nicht über die Karte, sondern über einen QR-Code in der App oder alternativ über die Mitgliedsnummer.
  • Die Abbuchung durch Priority Pass dauert mehrere Tage – das lag nach Angaben des Teams schon zu Striga-Zeiten am Anbieter.
  • Seit dem App-Update vom 22.07.2026 sehen berechtigte Nutzer der Web3-Karte ihren Priority-Pass-Zugang direkt auf der Startseite.

Ganz reibungslos läuft das nicht: In der Gruppe wurde im Juni 2026 ein Fall dokumentiert, in dem der Lounge-Zugang trotz laut Renegade aktiver Mitgliedschaft vor Ort mit der Meldung „Membership not active” verweigert wurde.

Die Aktivierung des Priority Pass erfolgt in den Einstellungen der Renegade App unter “Priority Pass”:

Priority Pass in der Renegade App aktivieren (Schritt 1)

Priority Pass in der Renegade App aktivieren (Schritt 2)

Die Kartendaten der Renegade VISA Karte müssen dabei hinterlegt werden.

Krypto Rewards

Mit der Karte kann man bei Bezahlung Rewards / Belohnungen in Form des Renegade Token RNG erhalten - bis zu 8% sind möglich.

Rewards, die du ehalten hast, sind in der App einzeln in den Transaktionsdetails aufgeführt sowie die Summe der Rewards im laufenden Monat und die Gesamtsumme unter dem Menüpunt “Mein Squad” auf der Starstseite in der App:

renegade-rewards-transaktion

renegade-rewards-monat

renegade-rewards-total

Die Rewards werden Stand 27.07.2026 mit dem Wert des Listingpreises ( 0,005€ ) angezeigt. Verkaufen kann man diese allerdings noch nicht, da der Renegade Token RNG noch nicht handelbar ist.

Zur Höhe der Rewards: In der Telegram-Gruppe hat das Community-Management am 31.05.2026 ein Rechenbeispiel gepostet, nach dem bei 1.000 $ Umsatz je nach Kartenstufe 90, 60, 50, 40 oder 30 $ in RNG anfallen – das entspricht 9, 6, 5, 4 beziehungsweise 3 Prozent. Für die Carbon-Stufe wurden an anderer Stelle „immer 6 %” genannt. Ob damit die im Artikel genannten „bis zu 8 %” überholt sind oder ob sich die Angaben auf unterschiedliche Bezugsgrößen beziehen, lässt sich von außen nicht sicher sagen. Maßgeblich sind die Angaben auf der Renegade-Website.

Wichtig sind außerdem die Sperrfristen, die in der Gruppe im Juni und Juli 2026 mehrfach identisch erklärt wurden: Bis zum Listing sind gesammelte Rewards sechs Monate ab dem jeweiligen Transaktionsdatum gesperrt, nach dem Listing gilt für neue Transaktionen eine Sperrfrist von 30 Tagen ab Transaktionsdatum. Die freien Token sollen rund um das Listing claimbar werden.

Renegade Web3 VISA Karte

Die Renegade Web3Card ist eine alternative physische Debitkarte (keine Kreditkarte), die mit Kryptowährungen aufgeladen werden kann, indem man diese z.B. mit der Renegade Wallet oder einer MetaMask Wallet verbindet. Jede Wallet, die Wallet Connect unterstützt, ist dabei möglich.

Beantragen kannst du die Karte in der Renegade App. Ich selbst habe die Karte nicht beantragt, da die Konditionen für mich persönlich nicht passen.

Solange es kein IBAN-Konto gibt, ist die Web3Card die einzige Möglichkeit, Rewards zu sammeln und den Priority Pass zu nutzen. Renegade bezeichnet sie ausdrücklich als Übergangslösung. Der Kartenanbieter dahinter heißt Zypto.

🔗 Unterstützte Netzwerke & Assets

Polygon & Avalanche:
USDT / USDC

BSC & Ethereum:
USDT

💸 Gebührenstruktur

Top-up Fee: 1.4%
Transaktionsgebühr: $0.30
Kartenausstellung: $2
Konvertierung (Non-USD): 1.75%
ATM-Abhebung: $1 + optional 1.75% FX
ATM-Abfrage: $1

💵 Mindest-Top-up: $10

🔄 EURC Top-up Hinweis Wer mit EURC top-up machen möchte, kann ganz einfach den Umweg über unseren internen Swap gehen und EURC in USDT oder USDC tauschen.

⚠️ Drei Punkte, die man vorher wissen sollte

Auf der Ethereum-Chain wird es teuer. Nach Angaben des Renegade-Teams verlangt der Kartenanbieter für die ETH-Chain zusätzlich 10 US-Dollar, die nichts mit Renegade zu tun haben. Die Empfehlung aus der Gruppe lautet, das Ethereum-Netzwerk zu meiden und stattdessen Polygon oder die BNB Smart Chain zu nutzen.

Pro Person erlaubt der Kartenherausgeber nur eine Karte. Wer beim selben Anbieter früher schon einmal eine Karte über einen anderen Dienst bezogen hatte, kann keine Renegade-Web3-Karte bestellen – selbst wenn die alte Karte längst abgelaufen ist. Das betrifft nachweislich mehrere Nutzer und lässt sich laut Renegade nicht beeinflussen, weil es eine Regel des Kartenherausgebers ist.

Störung vom 25.07.2026. Am 25.07.2026 hat Renegade eine Störung gemeldet: Kartenzahlungen, Guthabenabfragen und Aufladungen funktionieren nicht. Als Ursache wurde eine technische Einschränkung an der Schnittstelle des Kartenanbieters genannt, ein Zeitpunkt für die Behebung konnte nicht genannt werden. Eine ausdrückliche Entwarnung habe ich bis Anfang August 2026 nicht gesehen; ob die Störung inzwischen behoben ist, kann ich nicht beurteilen.

So läuft das Aufladen in der Praxis

Da es in der App keine Kauf- oder Verkaufsfunktion gibt, brauchst du eine externe Börse. Der in der Gruppe beschriebene Weg: Stablecoin (USDT oder USDC) auf einer Börse kaufen, über eine günstige Chain – meist die BNB Smart Chain – an die eigene Renegade Vault senden, dort in der Karte „Aufladen” wählen und den Betrag festlegen. Wegen der Gebühren lässt sich nie der volle Betrag aufladen. Nach ein bis fünf Minuten steht das Guthaben in US-Dollar auf der Karte.

Renegade Token RNG

Der Renegade Token (RNG) ist der native Token des Renegade Ökosystems auf der Ethereum Blockchain. Das Listing war von Renegade für den 20.01.2025 angekündigt. Am 16.01.2025 hat Renegade jedoch mitgeteilt, dass das Listing verschoben wird - ohne Nennung eines neuen Datums. Stand 22.08.2026 gibt es immer noch kein neues Listing Datum.

Als Voraussetzung nennt Renegade inzwischen, dass das Produkt fertig sein muss – konkret das IBAN-Konto und der Krypto-Teil der App. Solange die Integration des neuen Partners nicht abgeschlossen ist, wird es kein Listing geben. Der RNG Token ist damit weiterhin nicht handelbar und nicht verkaufbar.

Mit dem RNG Token sollst du zukünftig verschiedene Use-Cases und Vorteile in der Renegade App haben, u.a. ein Staking des RNG Token sowie die Möglichkeit, Netzwerkgebühren damit zu bezahlen.

Der Listingpreis soll bei 0,005€ liegen.

Die geplante Listing-Börse BitMart stellt den Betrieb ein

Ursprünglich sollte der RNG Token ab Listing auf der Börse BitMart handelbar sein, etwas später zusätzlich auf MEXC. Diese Planung ist überholt: BitMart hat am 26.07.2026 die geordnete Einstellung des Geschäftsbetriebs angekündigt.

Der von BitMart genannte Fahrplan:

  • seit 26.07.2026: keine Neuregistrierungen mehr, Krypto- und Fiat-Einzahlungen eingestellt, im Spot-Handel werden keine neuen Orders mehr angenommen
  • 26.08.2026: sämtlicher Handel endet
  • 31.01.2027: endgültige Einstellung des Plattformbetriebs

Auf Nachfragen in der Telegram-Gruppe hat das Renegade-Team am 26.07.2026 lediglich mitgeteilt, dass es „natürlich eine Alternative geben” werde und es genug Börsen gebe. Eine konkrete Ersatzbörse wurde bis zum 22.08.2026 nicht benannt. Zu MEXC gab es zuletzt im Juni 2026 die Aussage, man rechne damit, dass die Börse über ein „Passporting”-Verfahren MiCA-konform in der EU tätig bleiben könne – eine Listing-Zusage ist das nicht.

Update aus der AMA vom 21.08.2026: Konkrete Verhandlungen mit einer zentralen Börse (CEX) gibt es nach Angaben des CEO derzeit nicht. Als erster Schritt wird ein Listing auf einer dezentralen Börse (DEX) geprüft. Gespräche mit größeren Börsen sollen erst nach dem Produktlaunch wieder aufgenommen werden. Für dich heißt das: Ein Termin, ab dem der RNG Token handelbar ist, steht weiterhin nicht fest.

Der RNG Token wird durch einen neuen Token ersetzt

Am 17.10.2025 hat Renegade verkündet, dass der RNG-Token durch die Integration von Axelar vollständig Cross-Chain-fähig wird:

Renegades,

ein kurzes, aber entscheidendes Update zur Weiterentwicklung unseres Ökosystems.
Unsere Mission war von Anfang an klar: Barrieren einreißen, nicht um sie herumbauen.

Jetzt setzen wir diesen Anspruch um – mit dem nächsten großen Schritt
Der RNG Token wird durch die Integration von Axelar vollständig Cross-Chain-fähig.
Denn echte Interoperabilität ist keine Option – sie ist ein Muss.

Was bedeutet das konkret? Wir werden einen neuen Smart Contract deployen, der diese erweiterte Funktionalität ermöglicht.
Sicherheit bleibt oberste Priorität: Der neue Contract durchläuft einen vollständigen, unabhängigen Security Audit, bevor er live geht.

In diesem Zuge treffen wir eine strategische Entscheidung:
Der Rollout der Benefits für alle Token-Holder erfolgt erst nach Abschluss des Upgrades.
Warum? Weil doppelte Prozesse Ressourcen kosten.
Wir wollen einen sauberen, effizienten und zukunftssicheren Rollout für alle.

Unsere Beta-Tester haben uns wertvolles Feedback geliefert – DANKE!

Jetzt schaffen wir die Grundlage für die nächste Phase.
Wir bauen nicht nur für heute, sondern für eine Multi-Chain-Zukunft ohne Grenzen.

Was daraus inzwischen geworden ist, wurde in der Telegram-Gruppe Renegade DE über mehrere Monate hinweg präzisiert:

  • Der bestehende Token wird 1:1 durch einen neuen, multichain-fähigen Token ersetzt. Wer bereits RNG besitzt, muss nichts tun; der Tausch soll rechtzeitig angekündigt werden. Die Tokenomics sollen unverändert bleiben.
  • Der aktuell noch gültige Contract lautet 0xb933f9220459Bba16cd911a95b2Dab41DB598E97. Über ihn läuft derzeit unter anderem die Auszahlung der Lounge-Rewards.
  • Der neue Contract wird bewusst nicht vorab veröffentlicht. Nach Darstellung des Teams wurde intern entschieden, ihn erst im Zuge des großen Launches offenzulegen.
  • Renegade rät derzeit ausdrücklich davon ab, den alten Token zu claimen: Man zahle dann zweimal Gebühren, und der alte Token habe momentan ohnehin keinen praktischen Nutzen.

Vesting: Wie die Token freigegeben werden

Zum Vesting gab es im Juni und Juli 2026 mehrfach die gleiche, sehr konkrete Auskunft: Token, die im Presale, über NFTs oder Pakete gekauft wurden, liegen sechs Monate im Vesting. Zum Listing wird ein Sechstel freigegeben, der Rest kontinuierlich per Token-Stream über sechs Monate. Freigewordene Token lassen sich dann jederzeit claimen. In der Fassung vom Juli wurde ergänzt, dass das Vesting an das Staking des NFT gekoppelt ist.

Wichtig: Die Presale-Übersicht ist derzeit nicht erreichbar

Die alte Verkaufsseite sale.myrenegade.net existiert nicht mehr. Die Übersicht über die im Presale gekauften Token lief zuletzt über transfer.myrenegade.net – Login mit dem Benutzernamen (nicht der E-Mail-Adresse) und dem alten Passwort der Verkaufsseite.

Dort muss außerdem eine Ethereum-Adresse hinterlegt werden. Ohne eingetragene Adresse lassen sich die RNG beim Listing nach Angaben des Teams nicht claimen. Es muss eine Wallet sein, die WalletConnect unterstützt – also zum Beispiel die Renegade Vault oder ein Ledger, keine Börsen-Wallet.

Achtung: Die Seite ist seit Anfang Juli 2026 gestört. Das Renegade-Team hat die Störung bestätigt und am 23.07.2026 auf die Frage, ab wann die Seite wieder laufe, mit „Noch nicht” geantwortet. Am 27.07.2026 war sie weiterhin nicht erreichbar. Presale-Token werden zudem in der App nicht angezeigt.

Update aus der AMA vom 21.08.2026: Das bisherige Zugriffssystem für die Private Sales soll in die neue mobile App integriert werden. Die Verwaltung der im Presale gekauften Token läuft künftig also zentral über die App statt über eine separate Website.

Renegade Vault - non custodal Krypto Wallet

Der Renegade Vault ist eine non-custodial Wallet und ermöglicht es Nutzern, Kryptowährungen sicher selbst zu verwalten.

Die Einrichtung erfolgt direkt über die Renegade App und ist einfach und schnell durchzuführen. Sicherheit steht bei Renegade an oberster Stelle, weshalb das Wallet modernste Sicherheitsprotokolle nutzt, um die Vermögenswerte der Nutzer zu schützen.

Renegade Krypto Wallet

renegade-crypto-wallet

Die Wallet unterstützt verschiedene Kryptowährungen. Krypto-Dienstleistungen wie die Krypto-Wallet und die Krypto-Börse werden von Drittanbietern bereitgestellt.

Unterstützt werden folgende Netzwerke: Avalanche, Arbitrum, Base, BNB Smart Chain, Ethereum, Fantom, Flare, Gnosis, Linea, Optimism, Polygon, Polygon zkEVM, Rollux, Scroll und Syscoin.

Neu seit dem App-Update vom 22.07.2026 sind zwei große Ergänzungen, die über die bisherigen EVM-Chains hinausgehen:

  • Bitcoin – BTC senden und empfangen, QR-Codes scannen, Netzwerkgebühr auswählen, Anzeige der Fiat-Werte und Nachverfolgung der Transaktionen
  • Solana – SOL und SPL-Token anzeigen, senden, empfangen, inklusive vollständiger Transaktionshistorie

Ebenfalls neu ist ein Wallet Hub, über den sich mehrere Wallets zentral verwalten, umbenennen, wechseln, als Standard festlegen und externe Wallets verbinden lassen. Bereits seit März 2026 prüft die App vor dem Senden die Empfängeradresse und gleicht sie unter anderem gegen OFAC-Sanktionslisten ab.

In der Wallet kannst du mit der Swap Funktion Kryptos tauschen oder auf andere Blockchains “bridgen”. Video dazu auf YouTube:

Klicken zum Laden – erst dann wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.

Die Swap-Funktion ermöglicht es dir, Kryptowährungen auf derselben Blockchain zu tauschen. Um einen Swap durchzuführen, wählst du in der Renegade App die gewünschte Blockchain aus, in diesem Beispiel die Binance Smart Chain. Du wählst dann den Token, den du tauschen möchtest, wie etwa USDT (Tether), und suchst den Token, in den du tauschen möchtest, wie z.B. Bitcoin. Die App zeigt dir die empfohlene Tauschrouten sowie die voraussichtlichen Gebühren an, die du bestätigen kannst.

Wenn du Kryptowährungen von einer Blockchain auf eine andere übertragen möchtest, kannst du die Bridge-Funktion nutzen. Diese ermöglicht es dir, z.B. USDT von der Binance Smart Chain zu einer anderen Blockchain zu transferieren. Die Bridge-Funktion bietet eine bequeme Lösung für Cross-Chain-Transaktionen.

Wichtig: Web3Auth wird abgelöst – Umstellung auf eine Passkey-Wallet

Am 17.01.2026 hat Renegade ein Sicherheits Update der Renegade Vault (Wallet) angekündigt: Der bisherige Wallet-Anbieter Web3Auth wird abgeschaltet. Für bestehende Nutzer gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Upgrade: Migriere zu der neuen Passkey-Wallet (In-App-Anleitung)
  • Exportieren: Lade deine Private Keys herunter, falls du Renegade verlassen möchtest

Der Termin wurde allerdings mehrfach verschoben. Ursprünglich sollte im März 2026 Schluss sein, dann bis zum 31.03.2026 migriert werden. Im offiziellen Wallet-Update vom 24.05.2026 hieß es dann, Web3Auth werde Ende Juni 2026 abgeschaltet. Am 25.06.2026 erklärte das Renegade-Team die Frist für „dynamisch” – man warte, bis alle migriert seien. Bis Anfang August 2026 war die Umstellung nicht abgeschlossen; der Abschluss sollte gesondert angekündigt werden.

Update aus der AMA vom 21.08.2026: Nach Angaben des CEO ist die Migration von Web3Auth zu Turnkey inzwischen abgeschlossen, der Wallet-Zugriff per Passkey funktioniert direkt in der App. Zusätzlich werde daran gearbeitet, die Non-Custodial-Wallet an das künftige Bankkonto anzubinden. Offene Support-Fälle betreffen laut Team vor allem technisch aufwendige Einzelfälle wie verlorene oder gelöschte Passkeys – wenn dich das betrifft, führt der Weg weiterhin nur über den Support.

Der Hintergrund der Verschiebungen: Die Migration hat über Monate hinweg bei vielen Nutzern schlicht nicht funktioniert. In der Telegram-Gruppe tauchten durchgehend dieselben Fehlermeldungen auf, unter anderem „Turnkey passkey setup must be started from the migration modal”, „Failed to create passkey” und ein „Account Missmatch” beim Social Login. Zu letzterem räumte das Renegade-Team am 23.07.2026 ein, die Ursache sei noch nicht gefunden. Der neue Anbieter hinter der Passkey-Wallet heißt den Fehlermeldungen nach Turnkey.

Die gute Nachricht für alle, die migrieren: Nach Angaben des Teams bleibt die Wallet-Adresse nach der Migration gleich, und der private Schlüssel wird beim Umzug übernommen. Du hast also weiterhin Zugriff auf alles, was in der Wallet liegt, und kannst mit dem Wiederherstellungsschlüssel auch aus anderen Wallets wie MetaMask auf die Adresse zugreifen.

So kommst du an deine Seed-Phrase oder deinen Private Key

Das Renegade-Team hat den Weg am 23.07.2026 in der Gruppe beschrieben:

Vault → Login mit Passkey → oben rechts auf das Wallet-Symbol beziehungsweise die Wallet-Adresse → nach unten scrollen zu „Sicherheit & Backup” → weiter zu „Wallet-Backups” → dort je nach Wallet „Seed-Phrase anzeigen” oder „Ethereum-Schlüssel anzeigen”.

Die Anzeige funktioniert nur in der App für iOS und Android, nicht in der Web-App. Die Seed-Phrase stellt eine komplette Wallet wieder her, ein privater Schlüssel gehört dagegen nur zu einem einzelnen Konto. Beides gibst du niemals an Dritte weiter – auch nicht an angebliche Support-Mitarbeiter.

Eine sinnvolle Reihenfolge: erst migrieren, dann den Wiederherstellungsschlüssel sichern. Eine neue Renegade Wallet lässt sich nach Angaben des Teams ohnehin erst nach der Migration der bestehenden Web3Auth-Wallet anlegen.

Staking-Funktion in der Renegade App

Wichtig (Stand 22.08.2026): Das Stablecoin-Staking ist ausgesetzt. Nach Angaben des Renegade-Teams in der Telegram-Gruppe Renegade DE ist die Staking-Funktion seit dem Frühjahr 2026 ausgesetzt. Ein Teil der Nutzer kommt bereits seit Dezember 2025 weder an die täglichen Erträge noch an abgelaufene Stakes. Als Grund nannte Renegade im März 2026 rechtliche Hintergründe und laufende Ermittlungen, die sich nach Darstellung des Teams gegen einen einzelnen Nutzer richten; die betroffenen Gelder sollen auf einem eingefrorenen Konto bei einer Kryptobörse liegen. Ein für Ende April / Anfang Mai 2026 angekündigter Fix ist nicht erfolgt, ein neuer Termin wurde bis Anfang August 2026 nicht genannt. In der AMA vom 21.08.2026 hat der CEO erklärt, ausstehende Gewinne und Rewards sollten vollständig an die Nutzer ausgezahlt werden – ein Termin dafür wurde auch dort nicht genannt. Der folgende Abschnitt beschreibt die Funktion so, wie sie vor der Aussetzung funktioniert hat. Alle Angaben ohne Gewähr und ausdrücklich keine Anlageberatung.

Die Renegade App bot eine Staking-Funktion für Stablecoins wie USDT und USDC an. Nutzer konnten zwischen verschiedenen Laufzeiten wählen: 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate oder 1 Jahr. Je nach gewählter Laufzeit variierte die Annual Percentage Yield (APY), wobei Renditen von bis zu 21% pro Jahr in Aussicht gestellt wurden. Diese APY war nicht garantiert und konnte je nach Marktbedingungen schwanken.

Renegade Staking

Die täglichen Erträge konnten in der App eingesehen und beansprucht werden. Allerdings fielen bei jedem Claim Netzwerkgebühren an, die insbesondere bei kleineren gestakten Beträgen die erzielten Erträge übersteigen können. In einem von mir durchgeführten Test wurden beispielsweise für das Staking von 80 USDT Gebühren von etwa 20 Cent für das Einzahlen und 7 Cent für das tägliche Claiming in BNB berechnet. Daher sollte sorgfältig abgewogen werden, ob sich das tägliche Beanspruchen der Erträge bei kleineren Beträgen lohnt.

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Es ist ebenfalls wichtig, die mit dem Staking verbundenen Risiken zu berücksichtigen. Dazu zählen Markt- und Kursrisiken, technologische und betriebliche Risiken, Liquiditätsrisiken sowie regulatorische Unsicherheiten. Jeder Nutzer sollte diese Risiken individuell bewerten und entscheiden, ob das Staking in der Renegade App den persönlichen Anlagezielen und der Risikobereitschaft entspricht.

Für eine detaillierte Anleitung und persönliche Erfahrungen mit der Staking-Funktion in der Renegade App empfehle ich mein YouTube-Video zu diesem Thema:

Zum YouTube Kanal

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Transaktionen tracken und Steuerreport

In meinem Video Tuturial zeige ich dir, wie du die Transaktionen aus der Wallet in CoinTracking importieren und einen Bericht für deine Steuererklärung erstellen kannst:

Video auf YouTube ansehen

Transaktionen exportieren und in CoinTracking importieren

Um deine Transaktionshistorie aus der Renegade Wallet zu exportieren, kopiere zunächst deine Wallet-Adresse. In CoinTracking gehst du zum Menüpunkt „Import“, wählst die Option „Blockchain“ und die betreffende Chain. Füge die Wallet-Adresse ein, optional kannst du ein Label wie „Renegade BSC“ angeben, sowie ein Startdatum setzen. Klicke anschließend auf „alle BSC Transaktionen importieren“, um den Import zu starten.

Sobald der Import abgeschlossen ist, findest du die Transaktionen in CoinTracking unter „Transaktionen“. Hier kannst du sie bei Bedarf manuell bearbeiten oder Kommentare hinzufügen. Scam-Token, die du nicht möchtest, kannst du über die „Blacklist“-Funktion entfernen.

Steuerreport erstellen

Unter dem Menüpunkt „Steuerreport“ kannst du für das gewünschte Jahr einen Report generieren. Dieser kann als Grundlage für deine Steuererklärung verwendet werden – ideal für dich oder deinen Steuerberater

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Was Renegade für August 2026 angekündigt hat

Nach einem halben Jahr ohne belastbare Termine gab es am 22.07.2026 in der Telegram-Gruppe Renegade DE erstmals wieder eine konkrete Ansage. Der technische Verantwortliche von Renegade nannte dort vier Punkte, die im August 2026 als Voraussetzung für das Listing sichtbar werden sollen:

  • NFT Staking mit Token Stream
  • weitere freigeschaltete Features
  • die öffentliche Verfügbarkeit der Benefits
  • der neue RNG Token

Ausdrücklich hinzugefügt wurde, dass das noch nicht die vollständige Liste sei und der belastbare Maßstab die Ergebnisse seien, die im August tatsächlich überprüfbar werden.

Eine wichtige Einschränkung gehört dazu: Im selben Beitrag wurde klargestellt, dass das App-Update vom Juli nichts mit der Integration des neuen Bankpartners zu tun hat – beide Themen seien vollständig unabhängig voneinander. Konto und Debitkarte hängen also weiterhin ohne Termin in der Luft, auch wenn im August auf der Token-Seite etwas passieren sollte.

Was daraus geworden ist: Bis zum 22.08.2026 ist keiner der vier Punkte in der App sichtbar geworden. In der AMA vom 21.08.2026 hieß es dazu, RNG- und NFT-Staking, Rewards sowie die Swap-Funktion seien technisch fertig und müssten nur noch ins Frontend integriert werden.

Die AMA vom 21.08.2026 im Überblick

Am Freitag, den 21.08.2026, hat Renegade-CEO Daniel eine AMA („Ask me anything“) abgehalten – die erste ausführliche Fragerunde seit dem aufgezeichneten Video vom 22.03.2026. Ich fasse hier zusammen, was anschließend in der Telegram-Gruppe Renegade DE dokumentiert wurde. Zur Einordnung: Das sind Aussagen des Unternehmens, keine überprüften Fakten. Als eigenständigen Beitrag findest du die Punkte auch in meiner Zusammenfassung der AMA vom 21.08.2026.

Kommunikation: alle zwei Wochen ein Newsletter

Nach einem vorübergehenden Aufenthalt in Mexiko lebt Daniel wieder in Madrid. Die zurückhaltende Kommunikation der letzten Monate begründet er mit dem Fokus auf die technische Entwicklung. Künftig soll zusätzlich alle zwei Wochen ein Fortschritts-Newsletter erscheinen.

Partnerschaft: Monavate bleibt

Die Zusammenarbeit mit Monavate bleibt bestehen. Über die Bank- beziehungsweise EMI-Lizenz des Partners kann Renegade nach eigenen Angaben große Teile der Infrastruktur selbst betreiben – genannt wurden Ledger, Transaktions-Screening und Onboarding.

Entwicklungsstand: App überarbeitet, Wallet auf Turnkey

Die App wurde umfassend überarbeitet. Die Migration von Web3Auth zu Turnkey ist abgeschlossen, der Wallet-Zugriff über Passkeys funktioniert direkt in der App. Zusätzlich wird die Anbindung der Non-Custodial-Wallet an das Bankkonto umgesetzt.

Beta: Rollout in vier Stufen

Der Beta-Rollout soll schrittweise erfolgen:

  1. Onboarding, KYC und Kontoeröffnung
  2. Fiat-Transaktionen
  3. Krypto On- und Off-Ramp
  4. Kartenintegration als letzter Schritt

RNG- und NFT-Staking, Rewards und die Swap-Funktion sind laut Renegade technisch bereits fertig und müssen nur noch ins Frontend integriert werden. Ziel bleibt, bis Jahresende alle Funktionen stabil und produktionsbereit zu haben.

Die Anmeldung zur Beta lief nur über ein kurzes Zeitfenster – so sollte eine aktive Gruppe von Testern zusammenkommen. Wer den Termin verpasst hat, kann sich an den Support oder die Moderatoren wenden.

Team: kleiner, dafür mit KI

Das Team wurde verkleinert, aktuell arbeiten rund sechs Entwickler am Projekt. Die Entwicklung wurde stärker auf KI-gestützte Workflows umgestellt, wodurch die Prozesse deutlich effizienter und schneller werden sollen.

Roadmap: Funktionsumfang bleibt

Der angekündigte Funktionsumfang bleibt bestehen und soll später sogar erweitert werden. Vor dem Launch stehen KYC, Fiat-Transaktionen, Swap, On- und Off-Ramp, Staking und Rewards sowie Karten und Abonnements auf der Liste.

Staking, Rewards und Unstaking

Die technische Entwicklung für Staking und Claims ist weitgehend abgeschlossen, der Unstaking-Prozess wird noch finalisiert. Ausstehende Gewinne und Rewards sollen vollständig an die Nutzer ausgezahlt werden. Einen Termin dafür gibt es nicht – auch nicht für das seit Monaten ausgesetzte Stablecoin-Staking.

RNG-Listing: zuerst eine DEX

Konkrete Verhandlungen mit einer zentralen Börse (CEX) gibt es derzeit nicht. Als erster Schritt wird ein Listing auf einer dezentralen Börse (DEX) geprüft, also auf einer Handelsplattform ohne zentralen Betreiber. Gespräche mit größeren Börsen sollen nach dem Produktlaunch wieder aufgenommen werden.

Finanzierung: zwischen Seed und Series A

Das Projekt befindet sich nach eigenen Angaben zwischen Seed-Phase und Series A, also zwischen der ersten und der zweiten großen Finanzierungsrunde. Mehrere Wagniskapitalgeber (VCs) hätten Interesse gezeigt, warten aber zunächst auf den Produktlaunch sowie erste Kennzahlen und Umsätze.

MiCA, Steuern und Support

Die Infrastruktur ist auf die Anforderungen der EU-Verordnung MiCA ausgerichtet. Für die korrekte steuerliche Erklärung der eigenen Aktivitäten bleibt jeder Nutzer selbst verantwortlich – wie du deine Transaktionen dafür aufbereitest, zeige ich weiter oben im Abschnitt zum Steuerreport. Normale Support-Anfragen werden nach Angaben des Teams zeitnah bearbeitet; offene Fälle betreffen vor allem komplexe technische Probleme wie verlorene oder gelöschte Passkeys.

Das Private-Sales-Thema soll ebenfalls in die App wandern: Das bisherige Zugriffssystem wird in die neue mobile App integriert, die Verwaltung läuft künftig zentral dort.

Meine Einordnung

Zwei Punkte fallen mir auf. Erstens: Nach der Linie „Wir geben keine Timelines mehr“ steht mit „bis Jahresende“ wieder ein Termin im Raum – gemessen an der Terminhistorie der letzten beiden Jahre würde ich darauf nichts aufbauen. Zweitens: Der stufenweise Beta-Rollout widerspricht der früheren Aussage, der neue Partner lasse keinen Start in Etappen zu; erklärt wurde der Widerspruch nicht.

Positiv ist, dass mit dem Abschluss der Wallet-Migration erstmals seit Monaten ein angekündigter Punkt tatsächlich abgehakt wurde und dass der Zwei-Wochen-Newsletter einen überprüfbaren Takt setzt. Beides lässt sich in den nächsten Wochen ohne Insiderwissen nachhalten – genau daran messe ich das Projekt beim nächsten Update dieses Artikels.

Kommunikation und Stimmung in der Community

Wer überlegt, bei Renegade einzusteigen oder investiert zu bleiben, sollte nicht nur auf das Produkt schauen, sondern auch darauf, wie das Unternehmen kommuniziert. Der Befund aus sechs Monaten Telegram-Gruppe Renegade DE fällt gemischt aus:

  • Seit April 2026 gilt die Linie „Wir geben keine Timelines mehr”. Zeitpläne sollen nur noch genannt werden, wenn man sich zu 100 % sicher ist. Das ist nach den vielen verschobenen Terminen nachvollziehbar – führt aber dazu, dass Nutzer zu Konto, Karte und Listing derzeit gar keine Orientierung mehr bekommen.
  • Das Ende von Q2 verstrich ohne Mitteilung. Es gab kein Statement dazu, dass die selbst gesetzte Frist nicht gehalten wurde.
  • Die einzige AMA im Betrachtungszeitraum war ein aufgezeichnetes Video vom 22.03.2026. Es verzögerte sich um rund zwei Wochen und beantwortete die vorab eingesammelten Fragen nach breiter Wahrnehmung in der Gruppe nur teilweise. Die zugesagte schriftliche Beantwortung der übrigen Fragen erfolgte nicht.
  • Die substanziellsten Auskünfte kamen im April 2026 über ein externes YouTube-Interview, nicht über die eigenen Kanäle – was in der Gruppe selbst kritisiert wurde.
  • Der CEO hat sich im gesamten Juli 2026 nicht in der Gruppe geäußert. Auf Nachfragen antwortete das Community-Management sinngemäß, es gebe regelmäßigen Kontakt, aber eben kein Statement zu veröffentlichen. Erst in der AMA vom 21.08.2026 meldete er sich ausführlich zurück und begründete die Funkstille mit dem Fokus auf die technische Entwicklung.
  • Als erklärte Strategie wurde nach der AMA das Prinzip „work hard in silence” genannt; der CEO räumte darin selbst ein, dass Kommunikation nicht seine Stärke sei.
  • Am 21.08.2026 gab es wieder eine AMA – samt Zusage, künftig alle zwei Wochen einen Fortschritts-Newsletter zu veröffentlichen. Das ist der erste überprüfbare Kommunikationstakt seit Langem; ob er gehalten wird, zeigt sich in den kommenden Wochen.

Entsprechend angespannt ist die Stimmung: In der Gruppe stehen ausführliche Kritik an Terminen, Staking und Support neben Beiträgen, die um Geduld werben. Das Renegade-Team hält dagegen und weist darauf hin, dass die Gruppen weiterhin existieren, das Team erreichbar sei und kein Projektende verkündet wurde. Ich halte fest: Es gibt dokumentierte Kommunikations- und Umsetzungsprobleme – aber keinen Beleg für eine bewusste Täuschung. Wie man das gewichtet, muss jeder für sich entscheiden.

Mein Fazit

Meine persönlichen Erfahrungen mit Renegade waren, was die Nutzung des Bankkontos und der VISA Karte angeht, bisher meist positiv. Die VISA Karte und das Konto wurden von mir rege genutzt, dabei waren keine signifikanten Probleme aufgetreten. Seit dem Wechsel zu dem Anbieter striga nutzte ich das Konto nur noch temporär.

Ich hatte die neue virtuelle VISA Debitkarte über striga aktiviert und diese mit einigen Zahlungen ausprobiert. Da es sich um eine virtuelle Karte handelte und eine physische noch nicht verfügbar war, hatte ich diese bei Google Pay hinterlegt, um damit vor Ort in Geschäften kontaktlos zu bezahlen (Apple Pay ging noch nicht).

Wiederholte Verzögerungen von angekündigten Funktionen und die Verschiebung des ursprünglich für den 20.01.2025 angekündigten Listings des RNG Token sehe ich kritisch.

Seit meiner letzten Aktualisierung im Mai 2026 hat sich dieses Bild leider eher verfestigt: Die selbst gesetzte Frist „Ende Q2 2026” für Konto und Karte ist kommentarlos verstrichen, das Staking ist seit Monaten ausgesetzt und Nutzer kommen nicht an ihre Gelder, und mit BitMart fällt ausgerechnet die Börse weg, auf der der Token gelistet werden sollte. Gleichzeitig ist die Entwicklung nicht stehengeblieben – die Wallet hat mit Bitcoin und Solana spürbar dazugewonnen, die App wird in kurzen Abständen weiter verbessert (zuletzt mit dem Update vom 04.08.2026), und für August 2026 gibt es erstmals wieder konkrete Ankündigungen.

Die AMA vom 21.08.2026 ändert an diesem Bild wenig, sortiert es aber neu: Die Wallet-Migration ist abgeschlossen, Staking, Rewards und Swap sollen technisch fertig sein, und der Beta-Rollout ist erstmals in nachvollziehbare Stufen zerlegt. Gleichzeitig ist aus „Ende Q2“ nun „bis Jahresende“ geworden, Konto und Karte haben weiterhin kein Datum, und beim Listing steht statt einer großen Börse zunächst nur eine DEX im Raum. Für mich bleibt es deshalb dabei: Ich schaue darauf, was tatsächlich in der App ankommt, nicht darauf, was angekündigt wird.

Renegade war für mich persönlich ein Zweitkonto und wird auch in Zukunft nicht mein Hauptkonto werden - egal wie die Entwicklung in der Zukunft ist.

Andere Anbieter im Markt bieten zwischenzeitlich bereits ähnliche Lösungen an oder planen diese zeitnah umzusetzen.

Nichtdestotrotz bin ich mir auch bewusst, dass es sich bei Renegade um ein StartUp handelt mit damit verbundenen Risiken. Die im Presale von mir gekauften RNG Token könnten zu einem Verlustgeschäft werden (persönliche Meinung, keine Anlageberatung). Es ist zu befürchten, dass es nach dem Token Listing zu einem starken Preisverfall kommt. Im worst case kann es auch sein, dass gar kein Token Listing erfolgt, was einem Totalverlust gleichkäme.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wann ist der Launch des Renegade Token RNG?

Ein Listing-Datum gibt es Stand 22.08.2026 nicht. Renegade nennt als Voraussetzung, dass das Produkt fertig sein muss – konkret das IBAN-Konto und der Krypto-Teil der App. Erschwerend kommt hinzu, dass die ursprünglich vorgesehene Börse BitMart ihren Betrieb einstellt: Der Handel endet dort am 26.08.2026. In der AMA vom 21.08.2026 hieß es, mit großen Börsen werde derzeit nicht verhandelt; als erster Schritt wird ein Listing auf einer dezentralen Börse (DEX) geprüft. Gespräche mit größeren Börsen sollen erst nach dem Produktlaunch wieder aufgenommen werden.

Kann ich bei Renegade aktuell ein Konto eröffnen?

Nein. Seit dem 30.12.2025 gibt es keine IBAN-Konten mehr, weil die Zusammenarbeit mit Striga beendet wurde. Die Integration des neuen Partners Monavate läuft; ein Starttermin wurde auch in der AMA vom 21.08.2026 nicht genannt. Die Beta soll in vier Stufen anlaufen: zuerst Onboarding, KYC und Kontoeröffnung, dann Fiat-Transaktionen, dann der Krypto On- und Off-Ramp und zuletzt die Karten. Als Übergangslösung bietet Renegade eine Web3-Karte an, die ausschließlich mit Kryptowährungen aufgeladen werden kann.

Wer ist Monavate?

Monavate ist der neue Partner von Renegade für die regulierte Payment-, Karten- und E-Geld-Seite – also Konten, Karten, Zahlungsabwicklung sowie KYC- und AML-Prozesse. Den Krypto-Teil deckt Monavate ausdrücklich nicht ab; dafür soll ein zweiter, MiCA-regulierter Partner mit CASP-Lizenz zuständig sein, dessen Name bislang nicht genannt wurde.

Warum funktioniert mein Renegade-Staking nicht?

Das Stablecoin-Staking ist nach Angaben des Renegade-Teams seit dem Frühjahr 2026 ausgesetzt. Ein Teil der Nutzer kommt bereits seit Dezember 2025 weder an die täglichen Erträge noch an abgelaufene Stakes. Als Grund wurden rechtliche Hintergründe und laufende Ermittlungen genannt, die sich gegen einen einzelnen Nutzer richten sollen; die betroffenen Gelder liegen demnach auf einem eingefrorenen Konto bei einer Kryptobörse. Ein für Ende April / Anfang Mai 2026 angekündigter Fix ist nicht erfolgt. In der AMA vom 21.08.2026 hat der CEO erklärt, ausstehende Gewinne und Rewards sollten vollständig an die Nutzer ausgezahlt werden – einen Termin dafür nannte er nicht.

Muss ich meine Renegade Wallet migrieren?

Der bisherige Wallet-Anbieter Web3Auth wurde durch Turnkey abgelöst, der Zugriff läuft seitdem über einen Passkey. Der Abschalttermin wurde mehrfach verschoben – von März 2026 auf Ende Juni 2026, seit dem 25.06.2026 galt die Frist laut Renegade als dynamisch. In der AMA vom 21.08.2026 hat das Team die Migration für abgeschlossen erklärt. Die Wallet-Adresse bleibt dabei gleich. Wer noch nicht umgestellt hat oder seinen Passkey verloren hat, muss sich an den Renegade-Support wenden.

Gibt es ein Vesting?

Ja. Token, die im Presale, über NFTs oder Pakete gekauft wurden, liegen sechs Monate im Vesting. Zum Listing wird ein Sechstel freigegeben, der Rest wird anschließend kontinuierlich per Token-Stream über sechs Monate freigeschaltet. Freigewordene Token lassen sich dann jederzeit claimen. Nach einer Präzisierung aus dem Juli 2026 ist das Vesting an das Staking des NFT gekoppelt.

Ist Renegade tot?

Diese Frage wird in der Community regelmäßig gestellt. Das Renegade-Team weist darauf hin, dass die Gruppen weiterhin bestehen, das Team erreichbar ist und kein Projektende verkündet wurde. Belegt sind erhebliche Verzögerungen, verstrichene Termine und Kommunikationsprobleme – ein Beleg für eine bewusste Täuschung ist mir nicht bekannt. Renegade bleibt ein Startup mit den entsprechenden Risiken bis hin zum Totalverlust. Das ist meine persönliche Einschätzung und keine Anlageberatung.

Was hat die AMA vom 21.08.2026 ergeben?

Renegade-CEO Daniel hat am 21.08.2026 eine AMA abgehalten. Die Kernaussagen: Die Partnerschaft mit Monavate bleibt bestehen, die Wallet-Migration zu Turnkey ist abgeschlossen, die Beta startet in vier Stufen (Onboarding und KYC, Fiat-Transaktionen, Krypto On- und Off-Ramp, Karten), Staking, Rewards und Swap sind technisch fertig und müssen noch ins Frontend integriert werden, das Team wurde auf rund sechs Entwickler verkleinert und arbeitet stärker mit KI-gestützten Workflows, und beim RNG-Listing wird zuerst eine dezentrale Börse geprüft. Ziel ist, bis Jahresende 2026 alle Funktionen stabil und produktionsbereit zu haben. Ein Datum für Konto und Karte wurde nicht genannt.

Ist Renegade eine GmbH?

Nein, Renegade ist keine GmbH.

Welche Rechtsform hat Renegade?

Renegade ist eine Sociedade Unipessoal por Quotas (kurz: Unipessoal Lda), eine portugiesische Ein-Personen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie ist vergleichbar mit der deutschen Ein-Personen-GmbH und wird von einem einzelnen Gesellschafter (natürliche oder juristische Person) zu 100% gehalten.
Wichtige Merkmale
Haftungsschutz: Gesellschafter haften nur mit dem eingebrachten Kapital; Privatvermögen bleibt geschützt.

Stammkapital: Kein gesetzliches Minimum (frei festlegbar, z. B. ab 1 € seit 2011).

Firmenname: Muss „Unipessoal“ vor „Lda“ enthalten (MYRENEGADE, UNIPESSOAL LDA ).

Rechtsgrundlage: Artikel 270-A bis 270-G des portugiesischen Handelsgesetzbuchs (CSC).

Gründung und Anforderungen
Schritte: Firmenname prüfen, Satzung erstellen (Sitz in Portugal, Objekt, Kapital), notarielle Beglaubigung, Eintragung ins Handelsregister und beim Finanzamt.

Für Ausländer: Möglich mit NIF (Steuernummer); kein Wohnsitz erforderlich.

Vorteile für Solounternehmer
Volle Kontrolle ohne Partner.

Vermögensschutz stärker als bei Einzelunternehmen (ENI).

Skalierbar: Kann später zu Mehrpersonen-Lda umgewandelt werden.

Quellen und Stand: Eigene Nutzung der Renegade App sowie die offiziellen E-Mail-Mitteilungen von Renegade vom 17.10.2025, 23.10.2025 und 24.10.2025. Der Stand zu Konto, Karte, RNG Token, Wallet-Migration und Staking beruht auf einer Auswertung der Beiträge in der offiziellen deutschsprachigen Telegram-Gruppe Renegade DE aus dem Zeitraum Januar bis 22. August 2026, einschließlich der dort veröffentlichten Announcements und Patch Notes (zuletzt die Update-Ankündigung vom 04.08.2026) sowie der in der Gruppe dokumentierten Zusammenfassung der AMA vom 21.08.2026. Eine Community-Gruppe ist kein offizieller Pressekanal – Angaben daraus können unvollständig oder überholt sein; ich unterscheide im Text deshalb zwischen Aussagen des Renegade-Teams und Beobachtungen einzelner Nutzer und nenne keine Namen von Gruppenmitgliedern. Die Angaben zur Einstellung des Geschäftsbetriebs der Börse BitMart stammen aus deren offizieller Mitteilung vom 26.07.2026. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 22. August 2026; maßgeblich sind die aktuellen Informationen auf der Website von Renegade. Dieser Artikel ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung.

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