Inhalt
- Was ist InvestingPro?
- Fair Value: der faire Wert einer Aktie
- Qualitätscheck und Kennzahlen
- Screener: 706 Treffer mit drei Filtern
- WarrenAI: der KI-Chat für Aktienfragen
- ProPicks: KI-Depots mit Rückrechnung
- Was mich stört
- Für wen sich InvestingPro lohnt
- So bekommst du 15 % Rabatt
- Mein Fazit
- Häufige Fragen (FAQ)
Werbung: Ich bin Partner von Investing.com. Den Zugang zur Stufe Pro Plus habe ich kostenlos bekommen. Die mit * markierten Links sind Affiliate-Links: Kaufst du darüber, erhalte ich eine Provision. Für dich wird es dadurch nicht teurer, mit meinem Code sogar günstiger. Vorgaben zum Inhalt gab es keine, du liest hier also auch, was mich stört.
Du suchst deine Aktien selbst aus und fragst dich, ob dir ein bezahltes Analyse-Tool dabei Arbeit abnimmt? Genau das wollte ich bei InvestingPro wissen, dem Bezahl-Abo von Investing.com. Am 11. Oktober 2026 habe ich das Tool mit meinem eigenen Zugang durchgespielt, mit Tesla als Beispielaktie. Das ist ausdrücklich keine Kaufempfehlung, Tesla eignet sich nur gut zum Zeigen. In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, was die einzelnen Funktionen leisten, was mich stört und für wen sich welche Stufe lohnt.
Kurz gesagt: InvestingPro bündelt fairen Wert, Qualitätsnote, Kennzahlen, Screener und einen KI-Chat an einem Ort. Das spart Zeit, wenn du Einzelaktien selbst auswählst. Wer breit gestreut in ETFs spart, braucht es nicht. Die stärksten Funktionen gibt es erst ab Pro Plus für 287,88 € im Jahr (Stand 11. Oktober 2026). Mit meinem Code privatsparer zahlst du 15 % weniger als den Preis, der gerade auf der Website steht.
Das Wichtigste in Kürze
- Was es ist: das Bezahl-Abo von Investing.com mit Bewertungen, Kennzahlen und Werkzeugen für Aktien.
- Preise im Jahresabo: Pro 113,88 €, Pro Plus 287,88 €, Pro Max 443,88 € (Stand 11. Oktober 2026, laut Preisseite ggf. zzgl. MwSt.).
- Stark: Fair Value aus bis zu 17 Bewertungsmodellen, Qualitätscheck mit über 100 Kennzahlen, Screener und der KI-Chat WarrenAI auf Deutsch.
- Schwach: laute Werbung auch im bezahlten Tool, das Beste erst ab Pro Plus, Research-Bericht nur auf Englisch.
- ProPicks: KI-Depots, deren Renditen auf einer Rückrechnung (Backtesting) beruhen, nicht auf echten Anlagen.
- Rabatt: Code privatsparer, 15 % auf den jeweils beworbenen Preis. Er steckt schon in meinem Partner-Link.
Flash Sale bis Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18 Uhr: Investing.com bietet InvestingPro gerade zu Aktionspreisen an. Mit meinem Code privatsparer bekommst du auf den Aktionspreis noch einmal 15 % Rabatt. Der Code steckt schon in meinem Partner-Link *.
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Was ist InvestingPro?
Die Seite Investing.com kennst du vielleicht: Kurse, Nachrichten und Charts, kostenlos und werbefinanziert. InvestingPro ist das Bezahl-Abo dazu. Es bringt Bewertungen, Kennzahlen und Werkzeuge für Aktien mit. Inzwischen gibt es drei Stufen:
| Pro | Pro Plus | Pro Max | |
|---|---|---|---|
| Jahresabo | 113,88 € | 287,88 € | 443,88 € |
| umgerechnet pro Monat | 9,49 € | 23,99 € | 36,99 € |
| Monatsabo | 17,99 € | 44,49 € | 67,99 € |
| 2-Jahres-Abo | 215,76 € | 527,76 € | 815,76 € |
| WarrenAI-Fragen im Monat | 50 | 500 | 2.000 |
| Screener | 35 fertige Screens, 100 Kennzahlen | über 60 Screens, über 1.200 Kennzahlen | unbegrenzte Screener und Filter |
| Finanzdaten | 5 Jahre | 10 Jahre | wie Pro Plus |
| Fair-Value-Modelle | nicht einzeln einstellbar | 17 Modelle, einzeln einstellbar, mit Export | wie Pro Plus |
Stand: 11. Oktober 2026, laut Preisseite „Ggf. zzgl. MwSt.“ und jederzeit kündbar. Die Verlängerung läuft laut Seite zum gleichen Preis.

Kein Sonderangebot: Die „bis zu 50 % Rabatt“, mit denen die Preisseite wirbt, sind der Abstand zwischen Monatsabo und Jahres- oder Zweijahresabo. Wer jährlich zahlt, spart gegenüber dem Monatsabo 45 %, bei zwei Jahren 50 %. Eine kostenlose Testphase oder eine Geld-zurück-Garantie habe ich auf der Preisseite nicht gefunden.
Ich teste die Stufe Pro Plus und sage dir an jeder Stelle, was davon auch in der kleinen Stufe Pro steckt.
Fair Value: der faire Wert einer Aktie
Das Herzstück ist der Fair Value, also der faire Wert einer Aktie. InvestingPro rechnet ihn aus mehreren Bewertungsmodellen zusammen. Bei Tesla waren es zwölf Modelle, je nach Aktie sind es bis zu 17:
-
Sechs Multiplikator-Modelle: Sie leiten den Wert aus Kennzahlen wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), EV/EBIT, EV/EBITDA, EV/Umsatz, Kurs/Umsatz und Kurs/Buch ab.
-
Sechs DCF-Modelle über 5 und 10 Jahre: DCF steht für Discounted Cashflow. Das Modell schätzt die künftigen Zahlungsüberschüsse eines Unternehmens und rechnet sie auf ihren heutigen Wert ab.
Heraus kommt ein Durchschnitt, dazu eine Spanne und eine Einschätzung, wie unsicher der Wert ist (bei Tesla: mittel). Gleich darunter stehen die 52-Wochen-Kursspanne und die Kursziele von 38 Analysten. So siehst du auf einen Blick, wie weit die Meinungen auseinanderliegen.

Beispiel Tesla, keine Empfehlung. Schnappschuss vom 11. Oktober 2026.
Mir gefällt, dass ich jedes Modell einzeln sehe und abwählen kann. Das gibt es allerdings erst ab Pro Plus. Wie viel davon die Stufe Pro anzeigt, geht aus der Vergleichstabelle für mich nicht eindeutig hervor.
Modell, keine Prognose: Ein fairer Wert hängt an Annahmen über künftige Gewinne. Ich lese ihn deshalb als Hinweis, wo ich genauer hinschauen sollte, nicht als Kursziel.
Qualitätscheck und Kennzahlen
Der zweite Baustein ist der Qualitätscheck. Das Tool vergleicht über 100 Kennzahlen mit Unternehmen aus demselben Sektor und vergibt eine Note von 1 bis 5. Aufgeschlüsselt ist sie nach Cashflow, Wachstum, Momentum, Profitabilität und relativem Wert. So siehst du sofort, wo ein Unternehmen stark ist und wo es hakt, ohne dich durch Geschäftsberichte zu wühlen.

Im Screener taucht dieselbe Bewertung als Note von A bis F auf. Die Erklärung dort sagt selbst, dass du sie durch die Einzelnoten und deine eigene Beurteilung ergänzen sollst. Das finde ich ehrlich.
Unter dem Reiter „Finanzen“ liegen die Zahlen selbst: Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Bilanz und Cashflow, umschaltbar auf 3, 5 oder 10 Jahre. In Pro Plus siehst du zehn Jahre, in Pro fünf. Per Klick auf das Balken-Symbol wird aus jeder Zeile ein Diagramm. So erkennst du, ob ein gutes Jahr die Ausnahme war oder ein Trend ist. Übersichtlich ist das, aber eben auch eine dichte Zahlenwand.
Screener: 706 Treffer mit drei Filtern
Mit dem Screener legst du Filter fest, und das Tool sucht alle Aktien heraus, die dazu passen. Ich habe drei Filter gesetzt:
- Region Europa
- Qualitätscheck über 3
- Fair-Value-Upside über 0 %, also ein Kurs unter dem fairen Wert
Übrig blieben 706 Treffer von 153.029 Instrumenten (Stand 11. Oktober 2026). Ohne den Fair-Value-Filter tauchen übrigens auch ETFs mit Qualitätsnote in der Liste auf.

706 Aktien sind kein Einkaufszettel, sondern der Startpunkt für die eigene Recherche. Mir wären das noch zu viele, ich würde weiter eingrenzen, zum Beispiel nach Größe oder Dividende.
Der Haken: In Pro filterst du mit rund 100 Kennzahlen. Den erweiterten Screener mit über 1.200 Kennzahlen gibt es erst ab Pro Plus. Ob meine beiden Filter auch in Pro verfügbar sind, konnte ich mit meinem Zugang nicht prüfen.
WarrenAI: der KI-Chat für Aktienfragen
WarrenAI ist ein Chat-Assistent für Fragen zu Aktien und Märkten. Ich habe gefragt, wie Tesla im Vergleich zu anderen Autoherstellern bewertet ist und was das bedeutet.
Nach knapp einer Minute kam die Antwort, auf Deutsch: eine Vergleichstabelle mit Toyota, BYD, General Motors und Volkswagen (KGV, KGV forward, EV/EBITDA, Fair-Value-Upside) samt Stichtag der Daten, danach Wachstum und Eigenkapitalrendite, je ein Szenario für steigende und für fallende Kurse, ein Fazit und ein Risikohinweis. Die Rechnungen im Text passten zur Tabelle. Das war besser, als ich erwartet hatte.

Ein Schönheitsfehler: Mitten im Text stand ein Stück Programmcode („< ticker full_ticker=…>“), unten im Screenshot zu sehen. In Pro hast du 50 Fragen im Monat, in Pro Plus 500 und in Pro Max 2.000.
ProPicks: KI-Depots mit Rückrechnung
ProPicks sind fertige Aktien-Depots, die eine KI auswählt und einmal im Monat neu zusammenstellt. Das letzte Update war am 1. Oktober, das nächste ist am 1. November 2026. Beim deutschen Depot „Alpha Germany Select“ steht als Beginn des Backtestings der 1. Januar 2015.
Die Renditen dazu sehen beeindruckend aus. Ganz unten auf der Seite steht aber klein: Die Wertentwicklung „basiert auf historischen Backtesting-Daten und stellt keine tatsächlichen Anlagen oder deren Ergebnisse dar“. Es ist also eine Rückrechnung: So hätte das Modell in der Vergangenheit abgeschnitten.
Dazu kommt: Wer jeden Monat bis zu 20 Aktien umschichtet, zahlt Ordergebühren, und auf Gewinne fallen Steuern an. Transaktionskosten sind laut Kleingedrucktem nicht immer eingerechnet, Steuern werden gar nicht erwähnt. Investing.com empfiehlt außerdem, jede der 10 bis 20 Aktien eines Depots gleich zu gewichten.
Mein Blick auf ProPicks: Für mich sind die KI-Depots eine Ideensammlung, kein Autopilot fürs Depot. Vergangene Renditen, erst recht zurückgerechnete, sagen nichts über die Zukunft.
Was mich stört
1. Laute Werbung im bezahlten Tool. Selbst mit Abo steht oben in jeder Ansicht ein grüner Banner:

Und die Preisseite wirbt mit den größten Gewinnern der KI und fragt „Bereit für Ihren nächsten 10x Trade?“. Das passt für mich nicht zu einem Werkzeug, das nüchterne Recherche verspricht.
2. Das Beste steckt in den teuren Stufen. Die einzelnen Fair-Value-Modelle, der große Screener und zehn Jahre Finanzdaten gibt es erst ab Pro Plus, also für 287,88 € im Jahr.
3. Nicht alles ist auf Deutsch. Oberfläche und WarrenAI sind deutsch, der Research-Bericht zu Tesla („TSLA Pro Research (ENG)“) ist auf Englisch.
Für wen sich InvestingPro lohnt
Eher nicht, wenn du breit gestreut in ETFs sparst und das Geld liegen lässt. Dafür brauchst du keinen fairen Wert für Einzelaktien, die kostenlose Seite von Investing.com reicht dir. Wie du einen Sparplan bei Interactive Brokers einrichtest, zeige ich dir in meiner Anleitung zum IBKR-Sparplan.
Eher ja, wenn du Einzelaktien selbst auswählst und regelmäßig recherchierst. Dann sparst du Zeit, weil Bewertung, Kennzahlen und Screener an einem Ort liegen.
Und welche Stufe?
-
Pro reicht, wenn du nur ab und zu eine Aktie prüfen willst.
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Pro Plus brauchst du, wenn du selbst filtern und Bewertungen nachvollziehen willst.
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Pro Max brauchen die meisten Privatanleger nicht.
Wer Quartalszahlen lieber selbst durchgeht, findet in meiner Anleitung Quartalsberichte mit ChatGPT analysieren einen anderen Weg.
So bekommst du 15 % Rabatt
Über meinen Partner-Link zahlst du 15 % weniger als den Preis, der gerade auf der Website beworben wird. Laut Investing.com gilt das auch während Aktionen, der Rabatt kommt dann obendrauf. Der Code privatsparer steckt schon im Link und wird an der Kasse automatisch abgezogen. Du kannst ihn beim Bezahlen aber auch selbst eingeben, zum Beispiel wenn du später direkt über Investing.com kaufst.
So sah das bei mir im Bestellvorgang aus (Pro im Jahresabo, Stand 11. Oktober 2026):

Statt 113,88 € standen bei mir 96,80 € in der Bestellübersicht. Ob der Preis bei der Verlängerung gleich bleibt, steht dort nicht.
InvestingPro mit 15 % Rabatt ansehen *
* Affiliate-Link: Wenn du über diesen Link kaufst, erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Mein Fazit
InvestingPro ist ein solides Werkzeug, wenn du deine Aktien selbst auswählst. Fair Value, Qualitätscheck und Screener greifen gut ineinander, und WarrenAI hat mich positiv überrascht. Weniger gefallen haben mir die laute Werbung im bezahlten Tool und dass die wirklich spannenden Funktionen erst ab Pro Plus kommen. Die ProPicks würde ich nicht als Autopilot fürs Depot nutzen, sondern als Ideensammlung.
Mein Tipp: Überleg dir vorher, wie oft du wirklich recherchierst. Wer nur ab und zu eine Aktie prüft, kommt mit Pro aus. Wer ETFs bespart, kann sich das Abo sparen.
Schreib mir gern auf YouTube in die Kommentare, welches Tool du für deine Aktien-Recherche nutzt.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Steuer- oder Anlageberatung dar. Tesla dient nur als Beispiel und ist keine Kaufempfehlung. Preise und Funktionen beziehen sich auf den Stand vom 11. Oktober 2026.
Häufige Fragen (FAQ)
Was kostet InvestingPro?
Im Jahresabo kostet Pro 113,88 €, Pro Plus 287,88 € und Pro Max 443,88 € (Stand 11. Oktober 2026, laut Preisseite ggf. zzgl. MwSt.). Im Monatsabo zahlst du 17,99 €, 44,49 € oder 67,99 € im Monat. Mit dem Code privatsparer bekommst du 15 % Rabatt auf den jeweils beworbenen Preis.
Gibt es einen Rabattcode für InvestingPro?
Ja. Mit dem Code privatsparer zahlst du 15 % weniger als den Preis, der gerade auf der Website steht, laut Investing.com auch während Aktionen. Über meinen Partner-Link wird der Code automatisch angewendet, du kannst ihn beim Bezahlen aber auch selbst eingeben.
Welche InvestingPro-Stufe reicht für Privatanleger?
Wer nur ab und zu eine Aktie prüfen will, kommt mit Pro aus. Wer selbst filtern und die einzelnen Fair-Value-Modelle nachvollziehen will, braucht Pro Plus. Pro Max mit 2.000 KI-Fragen im Monat und Analystenprognosen über fünf Jahre brauchen die meisten Privatanleger nicht.
Sind die Renditen der ProPicks echt?
Nicht im Sinne echter Anlagen. Laut Kleingedrucktem basiert die Wertentwicklung auf historischen Backtesting-Daten, also auf einer Rückrechnung. Transaktionskosten sind nicht immer eingerechnet, Steuern werden nicht erwähnt.
Ist InvestingPro auf Deutsch?
Oberfläche und WarrenAI sind auf Deutsch. Der Research-Bericht war in meinem Test (Tesla) auf Englisch, und einzelne Begriffe wie „Downside“ oder „Spread“ bleiben englisch.
Gibt es eine kostenlose Testphase?
Auf der Preisseite habe ich am 11. Oktober 2026 weder eine kostenlose Testphase noch eine Geld-zurück-Garantie gefunden. Die Abos sind laut Seite jederzeit kündbar.
